Ein Fischerboot bewegt sich Tag ein, Tag aus mit dem Rhytmus des östlichen Mittelmeeres von links nach rechts, auf und ab. Es scheint, als sehe es selten eine andere Bucht, als jene, in welcher eine kleine gelbe Boje es von der Strömung der Aussenwelt zurückhält. Und dennoch; keine Moosspuren um das Boot, und die Farbe noch so glänzend, man meine sie riechen zu können. Auf einmal erklingt ein viebrierender Klang; ein Frachtschiff zwängt sich mit auf das Bild, dessen Idylle von einem Moment in den anderen bedeutend abgenommen hat. Dennoch löste ich das Bild aus, denn ich fand es faszinierend welche Kontraste ich in einer Bewegung einfangen konnte. Vergangenheit und Zukunft trafen aufeinander. Zielstrebig rumorte das Industrieschiff am Fischerbötchen vorbei und brachte es dabei völlig aus dem Gleichgewicht. Wieso wollen wir immer weiter und höher, wenn es unsere schon bestehenden Ressourcen gefährdet?