Weihnachten ist vorbei. Vereinzelte Lichterketten schmücken noch die Häuser, doch sie sind nicht mehr an den Strom angeschlossen. Ich finde die noch immer hängenden Lichterketten, die jedoch nicht mehr die Dunkelheit erleuchten, eine schöne Metapher dafür, wie ich mich nach den Festtagen fühle. So machte ich mich auf den Weg, um zu versuchen, genau dieses Gefühl mit der Kamera widerzuspiegeln. Ich mag es, mich mit etwas zu beschäftigen, das normalerweise nicht so viel Aufmerksamkeit erhält. Doch ich finde, genau diese Bilder – wie zum Beispiel das treibende Herbstblatt im eisigen Wasser, oder die einst liebevoll eingeritzten Initialen, die ihren Wert durch ein simples Kreuz verloren haben – machen das Januarloch spürbar.